Ausgewähltes Thema: Unverzichtbare Winterausrüstung für Bergexpeditionen. Wenn Höhenwind wie Glas schneidet und das Thermometer stürzt, entscheidet die richtige Ausrüstung über Sicherheit, Komfort und die Freude am Gipfel. Tauche ein, teile deine Erfahrungen und abonniere, um keine praxisnahen Tipps für eiskalte Höhen zu verpassen.

Schichtsystem, das Sturm und Schweiß beherrscht

Basisschicht: Feuchtigkeit weg vom Körper

Merinowolle und moderne Synthetik transportieren Schweiß von der Haut, verhindern Auskühlung und fördern ein stabiles Mikroklima. Achte auf flache Nähte, Daumenlöcher und eine eng anliegende Passform. Was trägst du bei langen, schweißtreibenden Zustiegen?

Isolationsschicht: Wärme ohne Ballast

Daune bietet überragenden Loft bei geringem Gewicht, Kunstfaser performt verlässlich bei Nässe. Eine kombinierte Lösung mit leichter Fleecejacke und einer isolierten Belay-Jacke deckt variable Intensitäten ab. Teile deine Lieblingsjacke für eiskalte Standplätze.

Außenschicht: Panzer gegen Wind und Schnee

Dreilagige Hardshells mit helmkompatibler Sturmkapuze, robusten Reißverschlüssen und Schneefang blocken Böen und Spindrift. Achte auf hohe Atmungsaktivität, großzügige Unterarmbelüftung und Handschuh-kompatible Zipper. Welche Shell vertraust du bei Sturmwarnung?

Stiefel, Socken und Gamaschen: Fußwärme als Überlebensfaktor

Doppel- und Dreifach-Stiefel erlauben das Trocknen der Innenschuhe im Schlafsack, reduzieren Feuchte und bewahren Wärme. Starre Sohlen sichern Steigeisenhalt, eine feste Fersenbox minimiert Blasen. Welche Stiefel haben dich durch härtesten Bruchharsch getragen?

Stiefel, Socken und Gamaschen: Fußwärme als Überlebensfaktor

Dünne Liner reduzieren Reibung, darüber isolierende Wollsocken schaffen Puffer. In extremer Kälte helfen Vapor-Barrier-Socken, Feuchte einzusperren. Rotationsprinzip: ein Paar am Fuß, eines am Körper trocknen. Verrate deine Anti-Blasen-Routine.

Schlafsysteme: Wärmeinseln in arktischer Nacht

Achte auf EN/ISO-Komfortwerte, einen vollen Wärmekragen und durchgehende Reißverschlussabdeckungen. Daune punktet mit Loft, Kunstfaser toleriert Feuchte. Überfüllung kann Kältebrücken schließen. Welche Temperaturgrenze brauchst du wirklich im Hochwinter?

Schlafsysteme: Wärmeinseln in arktischer Nacht

Kombiniere geschlossenzelligen Schaum mit einer aufblasbaren Matte; die R-Werte addieren sich. Breite und Form beeinflussen Wärmeverlust an den Rändern. Reparaturset nie vergessen. Welche Matte hat dir die kälteste Nacht erträglich gemacht?

Lawinen-Set: LVS, Sonde, Schaufel

Regelmäßige Gerätechecks, Gruppentest am Start und vom Hersteller empfohlene Batterien, meist Alkaline, sind Standard. Übe realistische Szenarien unter Zeitdruck. Welche Übungsroutine verankert deine Handgriffe zuverlässig im Muskelgedächtnis?

Kommunikation und Navigation

Satellitenmessenger mit vordefinierten Check-ins, redundante Navigation mit Karte, Kompass und Höhenmesser, plus Offline-Karten am Smartphone erhöhen Sicherheit. Teile deine Wetterfenster-Strategie und wie du Entscheidungen im Whiteout strukturierst.

Erste Hilfe und Reparaturen

Blasenpflaster, Wärmefolie, Hypothermie-Plan und Schmerzmittel gehören ins Set. Ski-Straps, Tape, Draht und Ersatzschnallen retten Etappen. Welche „MacGyver“-Reparatur hat deine Tour schon einmal gerettet? Abonniere für unsere Notfall-Checklisten.

Kocher, Brennstoff und Hydration im ewigen Frost

Flüssigbrennstoffkocher arbeiten verlässlich bei tiefer Kälte, verlangen jedoch Pflege und Vorheizen. Umgedrehte Kartuschenkocher liefern mit Windschutz effizienter Leistung. Denke an CO-Gefahr im Vorzelt. Welche Lösung funktioniert für dich oberhalb der Baumgrenze?

Schutz für Hände, Kopf und Augen: Kleine Details, große Wirkung

Handschuhsysteme in Schichten

Dünne Liner für Feingefühl, darüber warme Fäustlinge mit Überhandschuhen gegen Sturm. Leashes verhindern Verluste, Reservehandschuhe am Körper trocknen. Welche Kombination hält dich warm, ohne Karabinerfummelei zu erschweren?

Kopf, Hals und Gesicht gezielt schützen

Balaclava, Mütze und winddichte Schicht schützen Ohren und Wangen. Nasenschutz und Tape verhindern Frostnip, Sonnencreme mit Zinkoxid reflektiert Gletscherlicht. Welche Gesichtsroutine nutzt du bei strahlender Kälte? Teile deine Tipps.
Marcusmagellan
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